EMITTER

DIGITALE PRODUKTE FÜR DIE SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG

Digitale Produkte von eMitter ersparen Ihnen die tägliche manuelle Überprüfung aller eingesetzten Fallen, die gemäß Tierschutzgesetz gefordert wird. Stattdessen sind die Boxen und Fallen direkt mit Servern und Cloud-Anwendungen verbunden. Die mit Sim-Karten ausgestatteten Fallen oder Verbindungs-Gateways ermöglichen das 24-7 Permanent Monitoring von einer bis zu zig-tausenden Fallen weltweit. Sobald ein Schädling in die Falle geht, wird der Verantwortliche darüber per E-Mail, App oder Schnittstelle in Ihre Software informiert. Er kann nun direkt die ausgelöste Falle ansteuern und diese neu aktivieren und Aktionen dokumentieren. Zudem ist ein hochtechnisches Management der Internet-of-Things Geräte jederzeit und weltweit möglich, sodass Sie Bilder, Akkus, Signalstärke und weitere Parameter in Echtzeit überwachen können.

Sichere Alternative für die Lebensmittelindustrie

Hygienestandards fordern den Verzicht von Rodentiziden in lebensmittelverabeitenden Betrieben: eMitter verwendet nur non-toxische Köder und humane Fallen.

Flexible Einsatzmöglichkeiten

Energieautarkes Fallensystem mit störungssicherer Funkverbindung und einfacher Montage.

Konform mit deutschem Tierschutzgesetz

Einhaltung der Richtlinien, da eine automatische permanente Kontrolle über 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr garantiert wird.

Hohe Transparenz

Lückenlose Aufzeichnung, Auswertung und Speicherung aller relevanten Daten (z.B. Statistiken über Befallsstärke und Nagerart) durch Online-Dokumentation.

Zuverlässiges Monitoring

24/7 automatische Kontrollen der Stationen.

Hohe Effizienz bei der Bekämpfung

Sofortiger Tod des Nagers in Schlagfallen, Verbleib in der Falle. Grün, nachhaltig und sicher. Der Einsatz unterschiedlicher Fallentypen ermöglicht beste Resultate bei der Bekämpfung.

WIR LIEBEN DIGITALE SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG - SIE AUCH?

Viele Schädlingsbekämpfungsunternehmen weltweit setzen immer mehr auf digitale Schädlingsprodukte. Also IoT-gestützte Fallen, Bewegungs-Sensoren, Kamera-Lösungen und künstliche Intelligenz-Analysen gegen Nager, aber auch immer mehr gegen Insekten für den vollständig überwachten Betrieb. Wir haben das 2006 quasi erfunden und sind seit heute unabhängiger Marktführer im Gebiet Alternativen und Internet-of-things-Lösungen. Tausende Prof-Schädlingsbekämpfer weltweit – vom Start-Up über das Family Business bis hin zum Konzern – vertrauen Futuras eMitter® Produkten.

Es ist jedoch nicht so wie Sie denken: Digitale Fallen und mehr sind nicht erfunden worden, weil Gifte immer mehr verboten werden. Sie sind damals von uns erfunden worden, weil Gifte einfach nicht mehr halfen. Viele führende Profis haben nur noch Fallen gegen große Mäuse- und Rattenpopulationen eingesetzt sowie natürlich andere Lösungen im IPM Konzept wie Abdichtung und Co.

Als damals der „Switch“ von Giften zu Profi-Fallen wie GorillaTraps® stattfand, gab es schnell die Problematik der täglichen Kontrolle – nicht nur wegen des Tierschutzgesetzes, sondern weil es aus Profi-Sicht auch viel effizienter ist, direkt eine Meldung über eine gefangene Maus/Ratte zu erhalten.
Also, wurde eMitter schon 2006 erfunden. Ein amerikanischer Auditor sagte damals beim ersten Kunden in Dortmund „this will revolutionize the industry“ – und er sollte Recht behalten.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • geringe Arbeitslast
  • 24/7 – 365 Kontrolle und direkte Meldung
  • keine tägliche manuelle Kontrolle mehr
  • viel schnellere Bekämpfung
  • schnelleres Erkennen beim Eindringen von Schädlingen bevor der Befall groß wird
  • kluge Integration in Dokumentation oder Planung der Betriebe „on scale“
  • Sicherheit dank des Internet-of-Things welches alles 100% transparent macht
  • Datenschutz aller Daten auf Servern
  • 100% giftfrei
  • weltweit skalierbar

Ein weiterer Vorteil ist, dass in Audits vom IFS, BRC, AIB und anderen mit digitalen Fallen oft Bestergebnisse erzielt werden, weil die Kontrolle von „einmal im Monat“ zu „rund-um-die-Uhr“ gewechselt wird, was in 100% der Fälle ein Vorteil ist.

Für Profi Schädlingsbekämpfer wird also alles besser dank Digitalisierung.
Mit SIM Karten-gesteuerten Fallen und einer großen Auswahlmöglichkeit von IoT-Produkten und Software können Sie diese individuell und maßgeschneidert in Ihre Dienstleistung einkleiden. Führende Kunden weltweit – das Who-is-Who der Lebensmittelindustrie – vertrauen schon seit fast 2 Jahrzehnten auf eMitter Produkte.

TRADITIONELLE SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG VS. MODERNE SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG

Wir von Futura haben es uns zur Mission gemacht, Produkte maßgeschneidert für Ihre Anforderungen zu bauen. PestCam ist die erste Kamera für schwer zugängliche Orte oder die Kanalisation mit Bild-Versand direkt in die App. NARA ist für giftfreies Monitoring eine weltweit bekannte Lösung mit Millionen-Verkäufen jedes Jahr. GorillaTraps sind die humansten Fallen der Welt und die wahrscheinlich beliebteste Falle bei Profis in Europa. RatCap ist eine revolutionäre IPM Abdichtungslösung für den Kanal. Greenhero steht für giftfreie Sprays und Repellents, die europaweit sehr beliebt sind. Und eMitter ist DIE Marke für Internet-of-Things und Software für Profi-Schädlingsbekämpfer mit patentierter Technologie Made in Germany und über 100.000+ verkauften digitalen Fallen, Sensoren und Kameras.

Jedes dieser Produkte ist durch Sie entstanden: Durch Gespräche mit Profis, mit Kunden, mit Auditoren und Wissenschaftlern – Futura hört zu und liefert Lösungen, seit 2002.

ÜBERTRAGUNGSTECHNOLOGIE

Internet of Things Lösungen müssen vor allem zuverlässig sein. Wir nutzen dafür jegliche modernste Technologien für Sie, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom, Fraunhofer Institut und beraten durch Branchengrößen wie Vera Schneevoigt (CDO Bosch) in unserem Beirat.
Am Anfang hat man noch Fallen mit Repeatern und Gateways zu einer Art Infrastruktur vernetzt. Hierzu war der Aufwand zwar etwas höher, aber die Installationen sind nun über 10 Jahre bis heute zuverlässig und kostengünstig in Betrieb.
Da Konnektivität immer günstiger wird, ist heutzutage der SIM Betrieb einer Falle viel besser, da man somit eine Falle innerhalb Sekunden einrichten kann und die Kosten gleich und die Sicherheit höher ist. Futura setzt daher auf SIM Karten in jeder Falle und sichere Übertragung der Daten direkt an den Server.

Unsere PestCam, Tubetrap und eMitter Cam arbeiten zum Beispiel 100% auf 4G mit Sub-Standards wie Cat-M und NB IoT und Sicherheitsprotokollen der höchsten Stufe wie HTTPS und MQTT. Zudem können wir die Software „over the air“ also über die SIM Karte verändern und jederzeit verbessern, wie beim Iphone quasi. Die Daten werden in Servern in Deutschland für Sie gespeichert und unsere Verfügbarkeit war bisher ausgezeichnete 99,99% für unsere Kunden. Darauf sind wir sehr stolz.

Nachdem Sie eine digitale Falle ausgewählt haben und durch unsere anerkannten Experten alle Fragen beantwortet bekommen haben, geht alles sehr schnell. Die Fallen werden mit der App in Sekunden installiert (QR Code wird gescannt) und aufgestellt. Sie können somit Tausende Fallen aufstellen für alle Ihre Kunden oder nur 2 in einem kleinen Restaurant – ganz nach Ihrem Belieben.

Wir bieten Ihnen alle Software aus einer Hand. Sie können also in der kostenfreien eMitter App oder unserem Cloud Log-In alle Daten einsehen, verwalten und Ihren Kunden perfekt zufreidenstellen.
Gleichzeitig können wir aber auch per API unsere Cloud mit Ihrer Verbinden und die IoT-Daten unserer Geräte smart mit Ihrer Software verbinden.
Last but not least arbeiten wir natürlich auch mit den Marktführern der Pest Control Software wie PestScan, Nector, Hygitec und vielen mehr.

Software ist bei uns maßgeschneidert auf Sie und mit über 20 Jahren Erfahrung setzen wir mit Ihnen jedes Projekt individuell um.

WEBINARE DIGITALE SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG

Die Futura Academy ist eine Lernplattform rund um das Thema moderne Schädlingsbekämpfung der Gegenwart und Zukunft. Unser Weiterbildungsangebot umfasst alle Bereiche mit denen Sie sich in der Industrie oder als Schädlingsbekämpfer auseinandersetzen müssen: Digitalisierung, Gesetze, Standards, Nachhaltigkeit, ESG und mehr.
Sie können sich hier kostenfrei weiterbilden oder unsere wertvollen Webinare buchen, die Ihnen das Zertifikat „Sachkundiger für Digitale Schädlingsbekämpfung“ ausstellen. Eine perfekte Grundlage für IoT in unserer Branche und für Sie eine unabhängige Ausbildung, die Sie befähigt starke Entscheidungen zu treffen und digitale Systeme professionell zu managen.

WAS SAGEN UNSERE KUNDEN?

Wir haben seit 2006 über 1.000 Schädlingsbekämpfer mit unserer IoT digitalisiert mit weit über 100.000 Geräten. Das ist nach Dienstleister-Konzernen wie Rentokil und Anticimex marktführend und einmalig. Wir haben IoT für unsere Branche aktiv weltweit mitgestaltet. Darauf sind wir stolz und diese Tradition werden wir weiterführen.

Unsere Kunden verstehen wir als Partner. Sie liefern Ideen, Feedback seit über 15 Jahren und wir entwickeln Produkte aktiv mit Ihnen und für Sie. Daher sind Futura Produkte auch fast immer schon vor dem Launch ausverkauft, da unsere Bestandskunden wissen was sie bekommen: Qualität und maßgeschneiderte Innovationen, die Mehrwert schaffen.

Desinfecta ist seit 1921 ein innovatives Schädlingsbekämpfungs-Unternehmen aus der Schweiz. Vor über 10 Jahren begann die Partnerschaft zwischen Desinfecta und Futura. Damit waren sie einer der ersten Partner, der flächendeckend auf das eMitter gesetzt und viel Potenzial in digitalen Lösungen gesehen hat.

Desinfecta strebte damals schon die Reduktion von Rodentiziden und manuellen Kontrollintervallen an. Desinfecta’s Kunden sind bis heute begeistert und nach über 10 Jahren Zusammenarbeit, geht es immernoch steil voran, nicht zuletzt weil eMitter für nachhaltige Qualität steht.

FAQ

Im Folgenden finden Sie Antworten auf Fragen, die beim Wechsel auf digitale Produkte häufig aufkommen. 

Zunächst einmal müssen Sie genau wissen, wo Ihre Firma in 5-15 Jahren sein möchte. Wie stark und in welche Richtung wollen Sie sich verändern? Demnach müssten Sie auch Ihr IoT System aussuchen. Eventuell reicht nur ein Basic System, welches Emails sendet. Vielleicht brauchen Sie eine PRO Variante, die voll in Ihre ERP / Doku-Systeme integriert ist und Sie mit Künstlicher Intelligenz und smarter Bild-Erkennung unterstützt. Vielleicht brauchen Sie nur digitale Rattenfallen, weil Sie nur für Kommunen und Städte arbeiten. Vielleicht brauchen Sie für jede Spezies etwas, weil Sie für Supermarkt-Ketten oder Lebensmittelbetriebe arbeiten. Im Grunde gilt aber der größte Ratschlag – probieren geht über studieren – immer und zu allererst. Wir raten Ihnen immer dazu: kaufen Sie sich 3-4 oder 10 Lösungen und probieren Sie mit diesen 1-2 Jahre herum. Denn: viele Firmen versprechen Ihnen das Gelbe vom Ei, aber liefern nur einen Prototypen. Wichtig ist, v.a. in der Schädlingsbekämpfung, dass die IoT Lösungen sicher sind, dass die Firma seriös ist und noch lange bestehen wird (kein Start-Up was nach 3 Jahren Ihre Daten an die Konkurrenz verkauft wie schon früher mit Wisecon in 2017 geschehen). Aber auch, dass Standards wie IFS und AIB die Produkte akzeptieren.
Also, lernen Sie die Hersteller kennen, suchen Sie sich die vielversprechendsten aus und bauen Sie eine Beziehung mit ihnen auf. Melden Sie sich für Newsletter an, sehen Sie sich die Youtube Interviews / Podcasts und schauen Sie auch, was die „Großen“ der Pest Control Welt machen. So lernen Sie schon nach 1-2 Jahren, ob die digitalen Fallen plötzlich „den Geist aufgeben“ und es doch nicht so wichtig war, dass sie 10-20€ günstiger waren oder, ob sie gut und zuverlässig für Sie und Ihre Kunden funktionieren.

Tipp: Denken Sie dabei immer holistisch: es geht nicht nur darum, wie teuer ein Produkt ist. Beachten Sie auch die Folgekosten und fragen Sie aktiv die Unternehmen, was für Kosten auf Sie zukommen, wenn Sie 10-20.000 Stück davon z.B. in 2030 installiert haben. Nicht, dass eine Kostenfalle auf Sie zu kommt. Achten Sie auch immer auf Batterie-Laufzeiten sowie darauf, dass die Prozesse nachhaltig sind. Wenn Sie alle 6-12 Monate neue Batterien kaufen müssen, kosten diese erstmal sehr viel Geld und das ist nicht unbedingt nachhaltig. Ihre größten Kosten werden aber NICHT die Produktkosten sein, sondern Ihre Zeit und die Ihrer Mitarbeiter = die Fahrten zum Kunden und zurück und die Stunden, die Sie besser für abrechenbare Dienstleistungen hättet nutzen können.

Sie sehen: das Thema ist nicht gerade einfach zu beantworten, daher sprechen Sie am besten unsere Berater:Innen an, sodass diese Ihnen aus unserem Produktportfolio das anbieten können, was am besten zu IHNEN passt.

Machen Sie vorher guten Research. Die Firma sollte nicht erst seit gestern existieren. Wenn auch die Produkte 10€ günstiger sind, achten Sie darauf, wie lange und wieviele davon schon bei welchen Referenzen installiert sind. Lassen Sie sich dabei nie unter Druck setzen. Manche Firmen werben für eine Lösung (weil sie dafür evtl. auch Rabatte bekommen), haben die Geräte aber selbst erst zu 200-300 Stück seit 6 Monaten installiert. Wir haben schon erlebt, dass Start-Up Lösungen nach 6-12 Monaten aufgehört haben zu funktionieren und das Start-Up plötzlich verschwindet, samt dem Geld der Kunden… Achten Sie auch darauf, dass das Team groß genug ist, denn Sie wollen natürlich auch einen nachhaltigen und guten Support für Ihre digitale Reise.

Pro Tipp: Achten Sie unbedingt darauf, welche Struktur das Unternehmen hat, von dem Sie kaufen. Ist es ein Start-Up mit z.B. Angel oder Venture Capital (Risikokapital-Geber) Investoren, dann ist Vorsicht geboten, denn solche Unternehmen werden i.d.R. schnell mit fremdem Geld aufgebaut, investieren vornehmlich in Marketing, um das Start-Up dann nach 5-7 Jahren an andere große Markt-Teilnehmer zu verkaufen. Stellen Sie sich also vor, wie schlimm es wäre, wenn Ihre Daten plötzlich bei Ihrem größten Konkurrenten landen. In 2017 hat Wisecon an Anticimex verkauft und plötzlich – ein halbes Jahr später – wurde verkündet, dass alle Wiseboxen, die gekauft wurden nicht mehr funktionieren werden. Ein großer Schaden für alle SBKs, die von Wisecon damals gekauft haben. Es gibt noch mehr von solchen Fällen, daher ist hier v.a. Vorsicht geboten. Meistens zahlt sich Geduld aus, denn nur so lernt man die Firma und ihr Vertriebs-Team besser kennen. 

Lassen Sie sich immer Zeit und probieren Sie in Ruhe die Lösungen aus. Werden Sie dadurch selbst zu Digital Profis und kommunizieren offen, dass Sie auch mit anderen Unternehmen sprechen. Nach 1-2 Jahren können Sie so die beste Entscheidung für sich selbst treffen.

Ein wichtiger Hinweis ist, dass manche Lebensmittelstandards aus Sicherheitsgründen keine Wifi/WLan Lösungen akzeptieren. Von diesen ist oft abzuraten.
Grundsätzlich kann man sagen, dass die 4 und 5G Standards der Weg der Zukunft sind. Keine Gateways, Repeater mehr, sondern direkt sendende Geräte.
Warum?
Viel leichtere Installation, überschau- und planbare Kostenstruktur (die immer günstiger werden), hohe Sicherheit, extrem hohe Flexibilität und gemacht für kleine Installationen mit nur einer Falle bis hin zu Tausenden.

Grundsätzlich hat sich hier in den letzten 5-10 Jahren viel getan. Wo früher die SIM Karte das teuerste war, ist sie heute sehr bezahlbar, sicher, skalierbar und „the way to go“.
Es gilt natürlich immer: je mehr man kauft, desto besser entwickeln sich die Kosten für Sie.
Achten Sie nur darauf, dass die Unternehmen keine versteckten Kosten haben. Was wir schon beobachtet haben:

  • Kosten steigen, wenn man Schwellen überschreitet, z.B. ab 100 Sensoren oder ab 20 Kunden
  • Kosten steigen, wenn man Feature XYZ nutzen will 
  • Kosten steigen, wenn man eine API an eigene ERP/Doku haben will
  • Es gibt „Knebelverträge“ die einen dazu zwingen, pro Jahr eine Mindestanzahl an Produkten abzunehmen; lassen Sie sich hier nicht bedrängen und entscheiden Sie behutsam.

Ansonsten kann man sagen, dass die meisten Systeme in den letzten 10 Jahren immer günstiger wurden und daher zu 50-60% „bezahlbar“ / fair bepreist sind.

Tipp: Häufig kann man auch verhandeln, dass man im Voraus bezahlt für z.B. 4 Jahre und dadurch gute Rabatte bekommt.

Das ist nur eine Option. Die meisten Systeme bringen alles mit, sodass Sie nichts mehr zusätzlich benötigen. Es kommt ganz darauf an, wie Ihr Unternehmen funktioniert und ob Sie eine eigene oder eine Fremdsoftware benutzen.

Die gute Nachricht: Unsere Sender funktionieren mit allen Drittanbietern kostenfrei für Sie (PestSoft, Hygitec, PestScan uvm). Aber auch die Anbindung per API an Ihre eigene Lösung, oder eine, die durch eine IT Firma für Sie entwickelt wurde, kostet nicht viel Geld (einfach mal unser Team darauf ansprechen). In der Regel sprechen wir von 1-4 Mann-Tagen Aufwand.
Tipp: Den Kunden reicht meistens eine „einfache“ Lösung. Also starten Sie erstmal mit einem Kunden und probieren es aus. Danach können Sie sich überlegen, welche weiteren Schritte Sie einleiten. Step-by-step können Sie so alles ausbauen und komplett digital werden.

Ohne viel drum herum zu reden: Es fängt bei 10-15€ für Audio-Überwachungs-Sensoren an.
Es geht weiter bei ca. 25-75€ für Bluetooth oder W-Lan Geräte.
Dann geht es von 30-75€ weiter mit den 868Mhz Short- und Long-Range Geräten, wo natürlich noch Repeater und Gateways hinzukommen (ca. 100-500€).
Bei 30-200€ liegen wir bei den 4G/5G GSM Geräten, je nach Features, plus SIM und Server Kosten.
Es gibt aber auch absolute Sonderlösungen, die über 1.000€ kosten können (Multi-Catch Fallen), aber die sind eher die Ausnahme und machen „on scale“ nicht viel Sinn.

Wichtig ist, dass bei den GSM Lösungen leicht kalkuliert werden kann: ich brauche 100 Fallen = 100 x 50€ plus z.B. 0,5€ monatlich = Gesamtkosten auf 3 Jahre von XYZ€.
Bei den Infrastrukturlösungen mit Repeatern und Gateways ist die Rechnung viel schwieriger, weil ich nicht von Anfang an weiß ob ich auf 100 Fallen nur 20 Repeater brauche oder gar 40, und das selbe gilt für die Gateways…
Daher ist auch der Trend ganz klar zu den leichter zu installierenden GSM/ 4G / 5G Lösungen, da diese bzgl. Kosten und Convenience einfach alles gewinnen.

Im Grunde gibt es mehrere Kosten-Arten:

  • Hardwarekosten (meistens einmalig, oder als Miete/Leasing)
  • Softwarekosten (für Server, Daten-Analyse, Tools, Sicherheitsupdates, Zugriffe verschiedener User, Kundenkonten etc.)
  • Featurekosten (der Software-Dazukauf von z.B. Features, die digital freigeschaltet werden können)
  • SIM / Übertragungskosten
  • Installations- und Beratungskosten
  • Drittanbieter-Kosten (hiervon wäre absolut abzuraten, da manche Hersteller auf Asia-Produkte zurückgreifen – Wlan Extener o.ä., die man bei Amazon kaufen kann – da diese Geräte fragwürdiger Qualität und Sicherheit sind

Alles in allem nehmen die Kosten mit der Menge immer potenziell ab. Wenn Sie also wissen, dass Sie bis 2030 noch 10.000 digitale Fallen brauchen, dann verhandeln Sie schon mal kräftig, denn Rabatte sind auf jeden Fall möglich – rechnen Sie allerdings auch damit, dass die Hersteller die Zusagen dann auch gern in einem Angebot/Vertrag verschriftlichen möchten.

Sparen Sie nicht beim Test. Kaufen Sie ruhig von 5 verschiedenen Herstellern die Geräte und testen sie min. 6 Monate, eher noch 12-24 Monate.
Sie können sich gar nicht vorstellen, wieviele Lösungen schon nach 6-12 Monaten den Geist aufgeben. Wäre doch ziemlich schade, wenn Sie dann schon die nächsten 500 Stück bestellt hätten. Vermeiden Sie hier ein zu großes finanzielles Risiko.

Wo Sie sie testen sollten ist ganz klar: im Feld. Nie nur bei Ihnen im Lager oder Büro.
Stellen Sie die IoT Geräte nach draußen, in die Sonne, den Regen, den Schnee oder in die nasse / kalte Fabrik, in die trockene, staubige Lagerhalle usw.
Sie müssen herausfinden, ob die Geräte wirklich das halten, was sie versprechen und das auch in einem Zeitraum von über 6 Monaten.

Diese Zeit ist wohl investiert und sorgt dafür, dass Sie nicht – wie ein mittlerweile sehr guter und langjähriger Kunde von uns – 150.000€ verlieren, weil die Geräte kaputt gegangen sind und er auf seinem Geld sitzen blieb ohne weiteren Support oder Nachbesserung der IoT Hersteller-Firma.

  • Wie lange fertigt ihr schon IoT Geräte?
  • Wieviele Support Mitarbeiter habt ihr?
  • Wieviele Kunden habt ihr?
  • Kann ich einmal mit euren Kunden telefonieren, die euer System schon <2 Jahre nutzen?
  • Wieviele Produkte habt ihr?
  • Sind alle CE, FCC, Tüv zertifiziert?
  • In welche Branchen habt ihr eure Geräte bisher verkauft?
  • Wie lange halten eure Geräte? Was passiert nach der Garantie? ( Refurbishment, Supportkosten etc. )
  • Wie lange hält eure Batterie?
  • Sind die Batterien zertifiziert (Brandschutz)?
  • Wie tausche ich die Batterien und wie oft muss ich tauschen?
  • Wo stehen eure Server?
  • Wie sieht eure Gesellschafter Struktur aus? (Investoren, die schnell verkaufen wollen? Risikokapitalgeber? Datenverlust nach Verkauf ist hier sehr hoch. Am besten bei langjährigen Familienunternehmen oder großen Namen einkaufen, die schon sehr lange, sehr viele Kunden bedienen).
  • Wie sind eure Service-Zeiten?
  • Liefert ihr Vor-Ort Support?
  • Wieviele Geröte habt ihr schon im Feld? Und wie lange?
  • Was denkt ihr über die Konkurrenz (hier genau drauf achten, ob es eine ehrlich Antwort ist, oder ob nur verkauft werden will)?
  • Mit welchen Doku-Systemen arbeitet ihr?
  • Welche Funk-Standards bedient ihr?

Das sollte Ihnen erstmal eine Hilfe sein. Öffnen Sie die Fragen am besten in einem Video-Call / Telefonat, sodass Sie sich Notizen dazu machen können. Und markieren Sie sich die 5-10 Fragen, die für SIE am relevantesten sind.

Grundsätzlich ist in Europa der Verbraucherschutz und v.a. Datenschutz sehr groß geschrieben, was Unternehmer:Innen und Verbraucher stark schützt. Das Unternehmen hat also keine Wahl als sich korrekt zu verhalten. Datenschutz und Diskretion sowie aber auch IT Systeme, die dies automatisch managen sind immanent und wichtig, aber v.a. in IT Firmen Standard.
Gerüchte von Daten-Weitergabe oder gar -Verkauf sind eigentlich eher unrealistisch.
Das Unternehmen würde sofort verklagt, würde direkt verlieren und der Ruf in der Branche wäre direkt dahin.
Aber, worauf man achten sollte ist, dass die Unternehmen professionell arbeiten und einem versichern, dass man diskret und objektiv mit den Kunden umgeht.
Zudem kann man die AGB und Datenschutzerklärungen verlangen und diskutieren.
Desweiteren empfehlen wir, dass man erfragt, ob die Serverstandorte z.B. in Deutschland oder den USA sind, da in den USA ganz andere Gesetze gelten, die auch schon mal etwas lockerer mit Daten umgehen. Gerade die Amazon Web Services oder ähnliche sind da nicht ganz außer Acht zu lassen.

Am wichtigsten ist, dass die Unternehmen selbst zertifiziert sind (ISO etc.), um zu zeigen, dass es eine geregelte Organisation ist, die bereit ist Abläufe professional zu handlen und diese auch dokumentiert, für eine nachvollziehbare Partnerschaft.
Noch wichtiger ist es allerdings, dass die IoT Geräte geprüft sind, u.a. von TÜV Süd / Nord oder Phönix Kontakt etc. (to name a few) sowie, dass die Geräte CE geprüft sind und es auch eine Strahlen-Auswertung der Funk-Geräte (RED) gegeben hat. Die CE Tests aus Asien sind häufig nicht so viel Wert, wie von einem renommierten deutschen / EU Unternehmen.
„FCC“ – die amerikanische Norm – ist nicht in Europa notwendig, hilft aber, um noch höhere Ansprüche zu erfüllen.

Zudem sollten Sie darauf achten, dass die Geräte auch von den Standards der Lebensmittelindustrie akzeptiert sind, denn diese / deren Auditoren sehen täglich IoT Systeme im Feld und wissen genau, welche funktionieren und welche eher nicht.
Daher sind die weniger technischen, aber sehr praxisnahen Zertifikate von IFS (International Featured Standard) für Pest Control (aktuelle Guideline Version 7 erscheint im April 2022) sehr relevant sowie auch Zertifikate vom AIB (American Institute of Baking) oder auch Marcs and Spencer, Sainsburys oder TESCO.

Es empfiehlt sich mit den Auditoren zu sprechen oder aber die neusten Standards zu lesen, da diese oft und aktuell immer mehr Hinweise zu digitalen Pest Control Geräten geben.

Kostenfrei bei Youtube oder in unserer Academy / Webinare und v.a. in kostenfreien Beratungsgesprächen (unsere Empfehlung, weil noch individueller).
Wir machen 1x pro Quartal den „Future Day“, bei dem führende IoT Spezialisten zu brandneuen IoT Themen der Zukunft berichten, u.a. Caspar Preysing von PWC und dem Gigabit Büro des Bundes, Stefan Drees von 1nce, Vera Schneevoigt, CDO von Bosch und viele mehr. Unsere Kunden und Freunde des Hauses dürfen digital und vor Ort kostenfrei teilnehmen.

Das ist schon wirklich sehr schwierig, da die Hersteller alle eine Agenda haben: verkaufen. Aber, um ehrlich zu sein ist die Agenda von uns – Futura- eben nicht verkaufen, weil wir wissen, dass so etwas nicht über Nacht geht und wir daher lieber offen beraten (siehe diese FAQs) und auch happy damit sind, wenn Sie ein Produkt der Konkurrenz kaufen. Aber, am besten sind sicherlich befreundete Schädlingsbekämpfer. Gut, es gibt immer Konkurrenzdenken und manchmal sind hier auch Wettbewerber voreingenommen, aber im Grunde können ähnlich agierende Unternehmer mit mehr Erfahrung am meisten eine Empfehlung aussprechen. Wir versuchen immer unsere Kunden über Ihre Erfahrungen mit unseren und anderen Lösungen sprechen zu lassen, weil das am ehrlichsten ist, u.a. hier:

Ganz klar: die werden günstiger. In der Regel greift das aber erst bei 100-200 Stück mit bis zu 5-10%. Ab 1.000 Stück sollte dann aber eventuell schon mehr gehen mit bis zu 20%. Die Sprünge werden aber auch immer größer: also ab 5.000 / 10.000 Stück eventuell 30%.
Es gibt aber auch viele Unternehmen – ähnlich wie Tesla / Porsche – die keine Rabatte geben. Hier wird für die kleine Menge wie auch für 10.000 Stück der selbe Preis gefordert.
Am Ende ist es Geschmacksache, aber es gibt am Markt sicher beides, je nach Qualität.

Um ehrlich zu sein reicht es wahrscheinlich, wenn man sich mit dem Thema langsam befasst.
Es wird sicher von Jahr zu Jahr brisanter, und die „Großen“ werden immer schneller und besser, jedoch werden auch die Lösungen besser und günstiger, daher lohnt ein später Einstieg sich oft, da man „besser“ einsteigt…
Jedoch: Vorsicht vor dem Reputation-Loss. Heißt also: Wenn Ihr Wettbewerber schon sehr aktives Marketing für „Digital“ oder „IoT“ macht und alle seine Kunden und evtl. auch Ihre angeht, dann könnten Sie, da Sie noch nicht mitreden können, im Nachteil sein. Und dann ist die Aufholjagd schon an Ihnen vorbeigezogen, bevor Sie teilnehmen konnten.

Unser Tipp ist daher: Dran bleiben, sich heute schon informieren, Geräte testen und Fachmann/-Frau werden. Dann kann man auch spontan agieren und es seinen Kunden anbieten. Wenn die Kunden aber direkt schon merken: „Oh, der bietet das gar nicht an und wird es wohl nie“, dann fragen sie vielleicht – ohne Ihr Wissen – bei der Konkurrenz an.

Zudem: Wenn sich doch die Gesetzeslage in den nächsten Jahren stark ändern sollte und Gifte etc. weiter verboten werden, dann könnte IoT sich schnell weiterentwickeln und plötzlich sehr gefragt sein. Führende Standards, wie der IFS haben jetzt schon ein Zeichen gesetzt und viele weitere werden nachfolgen. Der „tipping point“ könnte überschritten sein.
Im Jahr 2015 gab es – Schätzungen von Experten nach – ca. 50.000 IoT Geräte. Im Jahr 2022 sind es wohl schon über 500.000 Stück. Wir rechnen schon in 2023 mit über 1.000.000 Stück und wenn das Wachstum dann exponentiell wird, dann können wir mit 50.000.000 in 2027 rechnen.

Also, nicht die Zeit aus den Augen verlieren und besser heute schon mit dabei sein, bevor der Zug an einem vorbei rast.